Was ich Ihnen noch sagen möchte …

Ein Mann mit Brille und grauem, lockigem Haar, trägt ein blauschimmel kariertes Hemd, arbeitet an einer Metallarbeit in einem Holzraum mit Dekorationen im Hintergrund.

Meine philosophische Abhandlung – Gedanken aus dem Frühling/Sommer 2025

Nachtrag:

Es ist jetzt 2025, im Juni wurde ich 73 Jahre alt und nochmals stehe ich vor einer Herausforderung, die ich selbst nicht lösen kann, doch wenn Sie diese Zeilen lesen, ist wieder einmal eine Tür aufgegangen, die mir zur richtigen Zeit Hilfe bringt.

Meine Website, ist in die Jahre gekommen. Schon viermal ist sie in diesem Jahr im Internet wegen eines veralteten Servers nicht mehr erreichbar gewesen. So bin ich gezwungen, nochmals eine neue herstellen zu lassen. Ein ehemaliger Arbeitskollege meiner Tochter Barbara hat sich bereit erklärt, mir dabei zu helfen.

Bei so vielen Hilfen die in diesen Jahrzehnten meinen Weg kreuzten kann ich mich bei meinem „Schicksal“ wirklich nicht beklagen.

Mein Verdienst dabei ist, diese erkannt und sie dankbar angenommen zu haben.

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Noch ein Wort zu unserer jetzigen Zeit und wie sie auch sein könnte und sollte!

Seit über 50 Jahren beschäftigen mich Sinnfragen unseres Daseins. Wer bin ich, wo bin ich, warum bin ich, von woher komme ich, wohin gehe ich, was ist mein Auftrag als Mensch hier auf Erden (gilt dank unserer Fähigkeiten für alle).

Mein Drang nach Beantwortung dieser Fragen führte, oder muss ich eher sagen, zog mich zu Leuten und Büchern hin, die mir für die Beantwortung dieser drängenden Fragen weiter-halfen, oder mich erkennen liessen, dass dies in eine Sackgasse führt.

Ein Buch überstrahlt für mich alles und prägt mein Denken und hoffentlich auch mein Handeln.

Mein Weltbild beruht auf Jahrzehnten Erfahrung mit Lesen, zuhören, Gesprächen und nicht zuletzt aus eigenen Folgerungen daraus, die hoffentlich mehr Überlegungen der Logik als meinem Wunschdenken entspringen.

In diesen Wochen entscheidet sich die Zukunft der nächsten Jahre bei uns in Europa, aber zu guter Letzt auf der ganzen Erde.

Setzt sich das Recht des vermeintlich stärkeren rücksichtslos durch, oder besteht noch die kleine Hoffnung, dass wir durch unser tätiges Wirken den Namen Mensch auch noch verdienen?

Jede Art Lebensform zeichnet sich durch ihre Grundfähigkeiten aus. Die eine Form (od. Spezies) dient der Nächsten, die ohne das Vorhandensein der vorherigen nicht entstehen könnte. So entwickelt sich Stufe um Stufe, mit immer mehr Fähigkeiten, bis zu den höchstentwickelten Säugetieren. Zu deren Fähigkeiten gehören nebst vielen anderen Wohl-befinden, beschützen der Nachkommen, körperliche Geschicklichkeit, Wachsamkeit, aber auch Angst, Schmerz etc. Diese Zustände sind schon Ausdruck höheren seelischen Erlebens und gehen weit über das grobstofflich Materielle hinaus. Nie handeln sie gemein oder gar grausam, auch wenn es für uns manchmal so aussieht.

Unser Fehler ist, dass wir solches Geschehen über unsere Gefühle betrachten und zu wenig Vertrauen in das Wirken der Natur haben, die nur in den Schöpfungsgesetzen wirken kann. Unnötiges Leiden gibt es da nicht!

Nur in den auf ihre Fähigkeiten bestens von den Kräften oder Strahlungen der Natur hier auf der Erde vorbereiteten Möglichkeiten, können sich diese höher entwickelten Tierarten erfolgreich entwickeln. Verlieren sie ihre Wachsamkeit oder fehlt ein wichtiges Glied in der Kette, egal ob es zu mächtig wird, oder auszusterben droht, gerät die Ordnung in Schieflage. Damit das nicht geschieht, bekamen diese höher entwickelten Arten eine Fähigkeit, die sie ohne lange überlegen zu müssen das richtige tun lässt, ihren Instinkt!

Ereignen sich grosse klimatische Veränderungen, sei es durch Eruptionen auf der Sonne, Kometeneinschläge, Vulkanausbrüche, Erdbeben, ev. Verschiebung der Pole etc., hat das auf die Tierwelt, die ja optimal auf ihren Lebensraum angepasst ist, dramatische Folgen.

Sind solche Brüche nur Zufall, oder haben sie vielleicht doch einen tieferen uns nicht gleich erkennbaren Sinn, und ermöglichen so erst eine weitere Entwicklung? Wären z.B. die Dinosaurier nicht ausgestorben, hätten sich dann feinere, edlere Tierarten, die immer Menschen ähnlicher wurden entwickeln können?

Dieser Zustand mit Tierwesen von höchster Reife soll vor ca. 150‘000 Jahren, vielleicht auch schon vor ca. 270‘000 Jahren erreicht worden sein, denn auch bei diesen gab es Verästelungen. Während sich die einen wieder eher zurückbildeten, blieben andere auf höchster Stufe stehen, eine weitere Entwicklung war nicht mehr möglich.

Was für ein unvorstellbarer Aufwand, den die wirkenden Naturkräfte immer nach unverrückbaren Gesetzmässigkeiten vollbrachten.

Von einem Lichtstrahl vor ca. 13,8 Milliarden Jahren in die Dunkelheit „geschleudert“, den wir Urknall nennen, entstehen Materie, Raum und Zeit. Irgendwann bilden sich Sterne und ganze Sonnensysteme, um deren Sonnen manche Planeten kreisen. Planeten in den verschiedensten Grössen, Dichten und Abständen zum Zentrum (Sonne). Immer alles in strengsten Gesetzmässigkeiten, keinen Zufällen, alles wie aus einem Guss, wie nach einem Plan, aber alles in Form von Materie, Raum und Zeit (was für ein Dreiklang). Demnach nicht ewig, sondern dem Werden und Vergehen unterworfen, auch wenn die Zeitenläufe für uns unvorstellbar riesig sind.

Bei einigen Planeten in diesem unfassbar grossen Universum sind die Voraussetzungen so günstig, dass sich auf ihnen weitere Lebensformen ähnlich wie auf der Erde entwickeln können.

Der ganze Aufwand bis zu den höchst entwickelten Tieren, die in ihrer Entwicklung zum Stillstand kamen und dadurch der Degeneration zusteuern würden;

das sollte der ganze, grosse Plan gewesen sein?

Wohl kaum!

Ganz langsam aber stetig begann sich in den am höchsten entwickelten Tiermütter Nachwuchs zu inkarnieren, der Ihren Müttern je älter sie wurden immer mehr fremdeten. Das war die Geburtsstunde der ersten Geistwesen (also uns Menschen) in der Grobstofflichkeit auf Erden. Diese neuen Wesen fühlten sich als Erwachsene von der gleichen Art des anderen Geschlechts angezogen und so entstanden mit der Zeit immer mehr solche Gruppen. Ihre Nachkommen hatten dann auch wieder diese neue Art.

Die alten, „nur“ mit den edelsten Tierseelen ausgestattet, blieben unter sich und starben langsam aus.

Sie hinterliessen uns jedoch ein wunderbares Geschenk, ohne das wir uns hier in der Materie gar nicht betätigen und entwickeln könnten, unsere Erdenhülle!

Es vergingen weitere tausende von Jahren und diese neue Art Lebewesen, der sich entwickelnde Mensch, entdeckte immer mehr Dinge und Verhaltensweisen, die ihm das Leben erleichterten. So konnte der sich langsam entwickelnde Mensch gegen Konkurrenten, auch wenn diese grösser, stärker oder schneller als er waren, immer häufiger durchsetzen. Sein Lebensraum breitete sich immer weiter aus. Dabei lernte er sich immer besser und schneller an die äusseren Begebenheiten anzupassen, oder sich zu schützen.

Aus Jägern und Sammlern wurden Nomaden und Sesshafte. Es begannen sich Kulturen zu entwickeln. Meist angetrieben durch Menschen mit herausragenden Fähigkeiten und Geschicklichkeit wie Kunsthandwerk in allen möglichen Variationen, Kunst in Form von Literatur, Poesie, oder Musik wie Gesang, musizieren, der bildenden Künste wie Malerei, Bildhauerei etc. und nicht zu vergessen die ganze Palette der Wissenschaft, herausragend hier die Physik, Astronomie, Astrophysik (Astrologie), Chemie, die ausschliesslich der beweisbaren Wirklichkeit verpflichtet sind, und so der „Wahrheit“ wohl am nächsten kommen.

Auf dem für uns schon unbegreiflich langen Weg von der ersten Inkarnation eines Geistkeimes bis hin zum heutigen modernen Menschen ist in Wirklichkeit kaum mehr als ein Wimpernschlag im Vergleich zur Entstehung unseres Universums (Materie, Raum, Zeit) vergangen.

Dabei zeigen sich beim Menschen Fähigkeiten und Eigenschaften die kein anderes Lebewesen auf der Erde in dieser einzigartigen Form in sich tragen.

Tugenden, sittlich wertvolle Eigenschaften wie Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit, Bescheidenheit, Klugheit, Tapferkeit, Mässigung, Liebe, aber auch Empathie, Wohlwollen, Zärtlichkeit, Rücksichtname, Respekt, Hoffnung etc..

All diese Tugenden und Eigenschaften sind Grundfähigkeiten eines jeden Menschen. Sie warten darauf vom Bewohner dieses Erdenkörpers durch sein inneres Drängen von ihm in sein „Tagwerk“ aufgenommen zu werden.

Leider wurden diese Fähigkeiten durch unser immer mehr vom rein materiellen und auf Vorteil und Profit ausgerichteten Handeln ignoriert, oder unterdrück. Wer will sich schon im alltäglichen Kampf und gegenseitigen Gerangel von einem mahnenden Gewissen stoppen lassen, zumal wenigstens ein Teil dieser Menschheit in einem nie dagewesenen Überfluss und Wohlstand lebt?

Diese einseitige Lebensweise muss ja zu massloser Selbstüberschätzung und Hochmut führen.

Die Folgen davon: Misstrauen, Missgunst, Neid, Egoismus. Immer öfter habe ich den Eindruck austricksen, lügen und betrügen seien ein wichtiger Bestandteil mancher Geschäftsmodelle von zwielichtigen Personen. Besonders anfällig scheinen Geschäfte, die nur auf elektronischen Kontakten bestehen. Sind persönliche Kontakte und der Wunsch nach nachhaltigen vertrauensvollen Kundenbeziehungen die wichtige Grundlage, können immer noch für beide Seiten faire gewinnbringende Geschäfte abgeschlossen werden. Ob die Wirkungen dieser Geschäfte auf Natur, Pflanzen, Tiere und Menschen auch in einem fairen Ausgleich stehen, ist dann noch einmal ein ganz anderes Kapitel.

Natürlich zeigen wir Menschen auch instinktives Verhalten, schliesslich ist unsere Erdenhülle wie bei den Tieren aus grober Stofflichkeit und zum überstehen gewisser Gefahren unerlässlich.

Wir verfügen aber auch über viele Fähigkeiten, die für ein erfolgreiches irdisches Überleben auf „unserer“ Erde gar nicht nötig sind.

Das sollte uns doch eigentlich zum Nachdenken veranlassen.

Wie wir diese Fähigkeiten ausleben, ob friedvoll aufbauend, hilfsbereit, wohlwollend, ausgleichend gerecht, empathisch, fördernd, oder herrschsüchtig zerstörerisch, rücksichtslos, aggressiv, unredlich, unzuverlässig, oder gar mit Neigung zur Grausamkeit, diese Freiheit haben wir.

Zu glauben unser Wirken sei den Schöpfungsgesetzen enthoben, ist jedoch dumm und naiv! Was der Mensch säht, das wird er ernten.

Der Mensch ist kraft seiner Fähigkeiten wirklich die Krone in dieser grobstofflichen Nachschöpfung und trägt die volle Verantwortung in welche Richtung sich die Erde bewegt. Lebt er seine Fähigkeiten in guter Art, es kann auch gesagt werden „ist er ein guter Knecht im Weinberg des Herrn“, so werden seine Werke erblühen, und die Erde wird zu einem stofflichen Abglanz seiner eigentlichen Heimat, dem Paradies.

Durch geistige Trägheit liessen wir uns schon seit Jahrtausenden in der Weise verführen, dass wir unseren Verstand, der uns „nur“ gutes Hilfsmittel im Bestehen des Alltags sein sollte, und keine Empfindung oder ein Gewissen kennt, Kronengleich (Hochmut) an höchste Stelle setzten.

So begaben wir uns auf den Weg, der uns unbestechlich kalt die Früchte unseres Handelns jetzt vor Augen führt. Und die Früchte dieses falschen Handelns sind reif und fallen zum Teil schon.

Heisst das, es ist ja sowieso alles verloren, und ich ziehe alles was mir Spass macht noch für mich heraus?

Falsch, genau das Gegenteil ist jetzt das Wichtigste! Kraft unserer Fähigkeiten formen wir unsere Umgebung, ob wir wollen oder nicht! Wir tun es einfach!

Auch wenn wir keine Schöpfungskraft, sondern „nur“ Formungskraft haben. Alles was wir „neu“ kreieren ist schon vorhanden. Durch verändern, kombinieren, verschmelzen etc. sind wir in der Lage neue Formen zu schaffen.

Ist unser Tätigsein getragen vom Wunsch nach Gutem, Schönem, friedvoll aufbauendem Helfen, wird dieses Wirken auf die ganze Umgebung anders sein, als Werke, bei denen niedere egoistische Werte, wie z.B. Habgier die treibende Kraft sind.

Was ich hier niederschrieb, entsprang meinem Wunsch, dem Lesenden einmal eine andere Sichtweise auf unser Dasein zu geben. Das Geschriebene kam fast ausschliesslich aus meinen Erinnerungen, ab und zu wurde etwas nachgeschlagen, um nicht allzu grosse „Böcke“ zu schiessen. Einem wissenschaftlichen Anspruch kann und will es natürlich nicht standhalten, aber ich hoffe, dass meine Gedankenschritte logisch nachvollziehbar sind. Und nur darum geht es im Wesentlichen.

Wie dem auch immer sei, anerkennen wir unser Gewissen als unsere höchste Instanz und sind bemüht unsere friedvoll aufbauenden Fähigkeiten wach zu halten, und sie immer kraftvoller zu leben, verdienen wir uns auch den Namen Mensch. So werden wir zu immer kraftvolleren Lichtbringern und Förderer aller Kreatur und finden nebst eigener Entwicklung unsere wahre Berufung hier auf Erden.

Bemühen wir uns in dieser Weise zu leben, brauchen wir uns auch vor keinem Gericht zu fürchten, denn die Liebe und Gerechtigkeit unseres vollkommenen Schöpfers misst uns an unseren Taten, Handlungen und Empfindungen, in gedanklichen- und grobstofflichen Ebenen!

Bleiben Sie standhaft, denn es braucht jeden und jede!

Danke!

Ihr Heiner Weidmann

Das oben erwähnte Werk heisst:

IM LICHTE DER WAHRHEIT
GRALSBOTSCHAFT

Autorenname: ABD-RU-SHIN

Mit bürgerlichem Namen Oskar Ernst Bernhardt

Wenn Sie mehr über dieses Werk und den Autor erfahren möchten, empfehle ich Ihnen www.gral.org oder www.wissend.org.